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25. Juni 2018

Planerladen e.V. als Experte gefragt

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist ein Dauerthema und hat durch die Verengung der Wohnungsmärkte vor allem in Ballungszentren im Zuge des Zuzugs Geflüchteter eine Verschärfung erfahren. Gerade Geflüchtete und deren Unterstützer*innen bekommen das in einer neuen Dimension zu spüren. Diskriminierung erfolgt weniger subtil als dies vor ein paar Jahren noch der Fall war.

Die Servicestelle des Planerladen e.V. aus Dortmund ist Fachtagungen als Experte gefragt, um aus der Antidiskriminierungsarbeit, der Beratung und dem Projekt flügge, das sich gezielt an Geflüchtete und Neuzugewanderte aus Südosteuropa richtet, zu berichten. Besondere Aufmerksamkeit bekommt dabei WOHINDO - ein Wegweiser zur Wohnungssuche in Dortmund, der in seiner zweiten Auflage neben den Sprachen deutsch, englisch arabisch auch die Informationen auf bulgarisch, rumänisch und türkisch vermitteln soll.

Kürzlich referierte der Planerladen in Erfurt auf der Paritätischen Fachtagung und dem Trägertreffen zum Projekt „Engagement gewinnt – Integration gelingt: Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge“  zu dem Thema Das Recht auf Wohnraum – wie gelingt das?
Beim Fachtag „Ungerechtigkeiten im Sozialraum erkennen: Diskriminierung im Alltag - Herausforderungen in der Arbeit mit Betroffenen“ der Caritas in Hagen Anfang Juni leitete der Planerladen einen Workshop zu Diskriminierung im Umfeld Wohnen. Im Mai wurden das Konfliktvermittlungsprojekt INKLUDO und die Arbeit im Rahmen des flügge-Projektes dem Dortmunder Ehrenamtsnetzwerk in der Flüchtlingsarbeit vorgestellt und über Handlungsbedarfe diskutiert. „Den Blick schärfen“ hieß das Motto einer Tagung an der Fachhochschule in Düsseldorf Anfang März, die unter anderem von ARIC NRW mitorganisiert wurde. Hier wurde in einem Panel mit den Teilnehmenden über Strukturelle Diskriminierung und Rassismus in Institutionen und im Alltag der Sozialen Arbeit in Bezug auf Hemmnisse und Hürden auf dem Wohnungsmarkt diskutiert.