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28. Februar 2020

Filmabend + Diskussion "Gott existiert, ihr Name ist Petrunya"

Anlässlich des Internationalen Frauentages widmete sich die aktuelle Ausgabe der Veranstaltungsreihe KulturellLeben dem Kampf für Gleichberechtigung und zeigte einen der stärksten Filme der Berlinale 2019: „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“. Der Film ist eine Abrechnung mit der Diskriminierung von Frauen, ungeschönt und realistisch, am Beispiel von Petrunya: Die Mutter der Hauptfigur, die ihr rät, sich im Vorstellungsgespräch jünger auszugeben, als sie ist. Der Fabrikbesitzer, der sie zu dick und zu alt findet.

Über 20 Gäste folgten der Einladung. Im Anschluss an den Film erzählte Jutta Feit von jip Film&Verleih im Publikumsgespräch über die Entstehungsgeschichte und Rezeption des Filmes.

Der nordmazedonische Film thematisiert die Rolle der Frau in patriarchalisch geprägten Gesellschaften. Gemeinsam wurde über die Benachteiligung der Frau, Gewalt gegen Frauen sowie Geschlechtergerechtigkeit diskutiert. Auch in der Dortmunder Nordstadt, in der viele Drittstattler leben, ist das Thema rund um die Emanziptaion der Frau ein wichtiges Anliegen bzw. wird von MSOs aufgegriffen und diskutiert. Die Dialogveranstaltung bot die Möglichkeit, gemeinsam über dieses Thema zu diskutieren.

Mit der Dortmunder Veranstaltungsreihe KulturellLeben laden das Multikulturelle Forum e.V., der Planerladen e.V. und das Dietrich-Keuning-Haus Interessierte regelmäßig mit Lesungen, Gesprächen oder Filmabenden dazu ein, die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft und der Stadt kennen und schätzen zu lernen.

Wann: 11.03.2020, Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr
Wo: Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstraße 50-58, 44147 Dortmund
Eintritt: frei

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes INKLUDO+ und des Antidiskriminierungsprojektes als Dialogforum durchgeführt. Diese vom Planerladen e.V. initiierten Dialogforen haben das Ziel anhand von Filmvorführungen, Lesungen oder Podiumsdiskussionen mit Experten eine Plattform zu schaffen, bei der verschiedene Meinungen und Ansichten über migrations- und integrationsrelevante Themen ausgetauscht werden können. Diese sollen einer besseren Verständigung in der Stadt(teil)bevölkerung dienen und das Miteinander fördern.