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5. Februar 2026

KulturellLeben: „Protokolle der Sprachlosigkeit“

Was bedeutet der Mord an Mehmet Kubaşık am 4. April 2006 für Dortmund – und für unsere Gegenwart? Mit dieser Frage eröffnet die Performance „Protokolle der Sprachlosigkeit“ im Keuning.haus über rechte Gewalt aus Frauenperspektive einen Raum für Gedenken und Auseinandersetzung. Denn viel zu schnell sind die vielen Opfer rechtsradikaler Gewalt aus den Nachrichten und den Erinnerungen der Öffentlichkeit verschwunden.

Quelle: Timo Vogt

Das Stück erzählt von der Familie Kubaşık – von der Zeit nach dem Tod von Mehmet Kubaşık bis zur Enttarnung des NSU im Jahr 2011. Zugleich kommen Frauen zu Wort, die aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen sind. Aus Theater, Bewegung und Interviewpassagen entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie rechte Gewalt wirkt und welche Folgen sie für Betroffene und die Gesellschaft hat.

Auf der Bühne stehen Jasmina Musić und Wenja Imlau-Wilke. Im Anschluss ist ein Nachgespräch geplant, moderiert von Zeynep Kartal. Die Inszenierung verantworten Jasmina Musić und das HER.Story Kollektiv.

Datum: Donnerstag, 12. Februar 2026
Uhrzeit: Beginn um 19 Uhr, Einla ab 18:30 Uhr
Ort: Keuning.haus

Der Eintritt ist frei.

 

Veranstaltende sind das HER.Story Kollektiv, das Keuning.haus, das Multikulturelle Forum und der Planerladen – mit besonderem Dank an Familie Kubaşık.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der vom MKJFGFI NRW geförderten Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit statt.